Geplante Veranstaltungen

der VERNETZTE ÖKUMENE der Dekanate 19. und 18., bzw. 17. , 15. und 13., 12. und 20.

Ökumene-Exkursion in die Zips
Vernetzte Ökumene Wien - Evang. Gemeinde Döbling - Evang. Museumsverein
01.-04.09.2022

Ökumenische Schöpfungszeit - Franziskus-Gottesdienst
25.09.2022, Kaasgrabenkirche, 1190 Wien, Stefan Esders-Platz
Liturgen: rk., evang.AB

Ökumenischer Erntedank
02.10.2022 Pfarrkirche Grinzing
Pf..Dr.H.Ritt (rk),

Ökumenisches Pogrom-Gedenken
09.11.2022 Krim-Kirche
Mag. Tina Walzer (angefragt): Jüdische Erinnerungen am Grinzinger Friedho

Tag des Judentums - Tag des Gedenkens. Nordbahnviertel - Deportationen
16.01.2023, in Planung, Dek. 2+20
(unsere 10. „Einstimmung in den Tag des Judentums!)


ÖKUMENISCHE PFINGSTTAGUNG

Donnerstag, 2. Juni 2022, 19.00 Uhr

Bezirksvorstehung - Döbling
1190 Wien, Pfarrwiesengasse 23 C

Bitte FFP2 Masken nicht vergessen,
und Abstand halten!

EINE ÖKUMENISCHE VISION AUS DEM NAHEN OSTEN

Referentin:
Dr. Viola Raheb
(Pro Oriente)

Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Gespräche mit einem von der
Fa. Kattus gesponsorten Sekt-Empfang.

Herzlichen Dank!

Einladung zum Gebet für die Ökumene

Univ. Prof. i.R. Dr. Rudolf Prokschi stellt den Ökumenischen Rat der Kirchen Österreichs (ÖRKÖ) vor.

Predigt: Bischof Dr. Heinz Lederleitner
(altkatholisch)

Dienstag, 24. 05. 2022 um 19 Uhr
in der Pfarrkirche Gersthof / St.Leopold
(1180 Bischof Faber Platz)

Bitte nicht vergessen:
FFP2 Maske mitnehmen und Abstand halten!

Einladung zum Gebet für den Frieden in der Ukraine!

Am Samstag, 19.02.2022 findet um 17.00 Uhr ein Friedensgebet für die Ukraine im Dom statt. Die Gestaltung wird von der griechisch-katholischen Gemeinde St. Barbara mit Gesängen aus der byzantinischen Tradition (Friedensektenie, Hymnus akathistos, ...) gestaltet.
Herzliche Einladung an alle - im Gebet für den Frieden sind wir vereint.
Danke für die Verbreitung dieser Einladung!

EINSTIMMUNG IN DEN TAG DES JUDENTUMS 2022 „TAG DES GEDENKENS“

Im Gedenken an die „Wiener Gesera“ 1420/21
Donnerstag, 10. März 2022, 19.00 Uhr
Stephanisaal (Curhaus), 1010 Wien, Stephansplatz 3 (Parterre)

Programm
1. Einleitung durch die Mazeltov-Musik, Leitung: Prof. Christa Oprießnig
2. Begrüßung und Einführung: Dr. Elisabeth Lutter, Vernetzte Ökumene Wien
3. Eröffnung: Bezirksvorsteher Wien 3: Erich Hohenberger
4. Einleitung in die Vorgeschichte der Gesera „Reden wir ein andermal darüber...“ Wiener Konzil 1267; Universität Wien, Theolog. Fakultät, Sitzung vom 9.6.1419, Univ.Prof.Dr. Martin Jäggle (Koordinierungsausschuss christl.-jüd. Zusammenarbeit)

5. Szenische Lesung der (damaligen) Protokolle – Schauspiel-Studierende

6. Grußworte: IKG-Generalsekretär Benjamin Nägele,
Bischofsvikar Mag. P. Dariusz Schutzki

5. Kurze Musik-Brücke Mazeltov-Musik

6. Historischer Rückblick - Dr. Martha Keil (Historikerin, Direktorin Injoest)

7. Orte jüdischen Glaubens und Lebens (Synagogen des 3. Bezirks): Dr. Pierre Genée
8. Musikbrücke zum spirituellen Teil: Mazeltov-Musik
9. Spiritueller Teil „Siehe, Tage kommen - Spruch des HERRN - , da schließe ich mit dem
Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund.“ (Jer 31,32) Einführung und Lesung Univ.Prof.Dr.Martin Jäggle

10 . Christliches Schuldbekenntnis – Bischofsvikar Mag. P. Dariusz Schutzki
11. Friedensbitten: Bischof Dr. Andrej Cilerdzic, Serb.-orthod., und Pfarrerin Elke
Petri, evang. A.B.)
12. Totengebet (El mole Rachamim): Oberkantor Mag.Shmuel Barzilei
13. Schlussgedanken: In jedem Ende ist ein neuer Anfang: Prof. Awi Blumenfeld
14. Musikalischer Abschluss: Mazeltov-Musik

Corona-Regeln: Impfpflicht, 2G, FFP2-Maske!

Gemeinsam warten - Chanukka und Advent

Eine kleine Anekdote erzählt, dass ein Rabbiner und ein Priester über das Kommen des Messias diskutieren. Wie zu erwarten, können sie sich nicht darauf einigen, ob er in Gestalt von Jesus Christus schon einmal erschienen ist. Aber sie versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden: Warten wir doch gemeinsam! Und wenn er dann eines Tages kommt, woran wir beide glauben, muss man nur gut zuhören. Wenn er sagt: „Da bin ich endlich.“, dann hätten die Juden recht, wenn er sich mit „Da bin ich wieder“ zurückmeldet, dann lägen die Christen richtig.

Uns zeigt sich in dieser kleinen Geschichte die Verschiedenheit, die dennoch verbindet. Die Messiaserwartung, also die Hoffnung auf das Kommen eines Erlösers, ist in beiden Religionen gegeben, nur unter anderen Vorzeichen.

Dieses Jahr gibt es eine interessante Übereinstimmung, die uns wieder zurück an den Anfang, zum Thema „Erwartung“ führt.

Der Vorabend des ersten Tages des Chanukkafestes, an dem die Juden am achtarmigen Leuchter, ein erstes Licht zünden, (wer es besonders schön machen will, zündet Olivenöl in einem kleinen Behälter und nicht Kerzen) fällt dieses Jahr auf den 28. November. Oder, für uns Christen, auf den 1. Advent. Advent, wie wir uns immer wieder in Erinnerung rufen können, bedeutet Ankunft. Unser Warten zielt nicht nur auf die Geburt Jesu Christi zu Weihnachten, sondern auch auf das Wiederkommen des Messias.

Die Juden hingegen feiern die Wiedereinweihung eines Tempels, der in der jüdischen Erinnerung bis heute präsent ist. Die Rückeroberung des Tempels war nur temporär, knapp 250 Jahre später wurde er nach einem verlorenen Aufstand gegen das römische Reich endgültig zerstört. Dennoch wurde das Fest weiterhin begangen, als ein Licht der Hoffnung in ungewissen Zeiten.

Die Entstehung des Chanukka-Festes geht auf Geschichten zurück, die im ersten Buch der Makkabäer verzeichnet sind. Israel war zu dieser Zeit (etwa 164 v. Chr.) von den Seleukiden besetzt, einer griechischstämmigen Herrscherdynastie im heutigen Nahen Osten, die den Tempel in Jerusalem ihren eigenen Göttern umgewidmet hatte. Ein Aufstand der Juden konnte jedoch Land und Tempel befreien. Chanukka erinnert in diesem Sinne an die Wiedereinweihung des Tempels mit acht Tagen der Feierlichkeiten. Diese Dauer von acht Tagen wird mit einer weiteren Erzählung begründet, die berichtet, dass die Juden damals im Tempel nur noch einen kleinen Krug voll rituell reinem Öl finden konnten, das für den Gottesdienst unentbehrlich war. Der Krug enthielt jedoch nur noch Öl für einen Tag. Die Produktion von neuem Öl, das auf spezielle Weise hergestellt werden musste, benötigte acht volle Tage. Die Juden behalfen sich in der Not mit dem vorhandenen Öl und es reichte für alle acht Tage. Zur Erinnerung an dieses Wunder entzünden die Juden noch heute an jedem Abend des Chanukkafestes jeweils ein Licht mehr als tags zuvor.

Dieses Jahr – 2021/5782 – beschert uns der Kalender eine Überraschung, die uns zu einer neuen Perspektive verhilft. Die in der christlichen Bibel überlieferte Geschichte von Chanukka sollte nicht nur dem Judentum, sondern auch dem Christentum ein Grund zum Feiern sein. Radikal lehrt sie, dass Tradition gemeinsam entschieden wird und dass ihr Inhalt aus einer Zerstörung erwachsen kann. Dort wo manche nur Ruinen sehen und der Vergangenheit nachtrauern, dort darf der Hammer (so heißen die Makkabäer wortwörtlich) geschwungen werden!

Berechtigt ist die Frage: Ist es an der Zeit für die Kirche, Chanukka zu feiern? Dieses jüdische Fest steht nicht in der jüdischen, der hebräischen, sondern in der christlichen Bibel, in den beiden Büchern der Makkabäer, die nur in ihrer griechischen Übersetzung erhalten geblieben sind und somit nicht zu den heiligen Schriften des Judentums zählen. Wohlgemerkt die byzantinische Kirchen haben einen eigenen Feiertag für die Makkabäer, allerdings im August.

Der Messias wird entweder sagen „Da bin ich wieder!“ oder „Da bin ich endlich!“. Doch spielt es überhaupt noch eine Rolle, wenn er dann da ist, wer vorher recht gehabt hat? Wenn der Messias zu den Menschen kommt, sollte dann nicht unsere gemeinsame Freude alles Trennende überwiegen? Bis dahin aber könnten wir gemeinsam warten und Chanukka feiern!

Ferenc Simon, Diözesanbeauftragter für die christlich-jüdische Zusammenarbeit
und Willy Weisz, Vizepräsident, Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Geschwisterlichkeit statt Judenfeindschaft

workshop-Studienvormittag

Einladung zum Ökumenischen Symposion „Warum wir eine bekennende Ökumene brauchen“

am Donnerstag, dem 28.10.2021, weiter, dessen Mitveranstalter wir als Diözesankommission sind. Das Programm ist „hochkarätig“ besetzt und verspricht inhaltlich gute Anstöße für die Ökumene vor Ort  – ebenso werden wertvolle ökumenische Begegnungen möglich sein – ganz im Sinne von Prof. Erich Leitenberger, der auch als Person gewürdigt wird.

Es gibt zwei verschiedene Orte (Detailprogramm siehe unten):

17:00 Uhr Gedenkgottesdienst für Prof. Erich Leitenberger
mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn
im Stephansdom

18:30 Uhr Ökumenisches Symposion 2021
im Gedenken an Prof. Erich Leitenberger
im Festsaal des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien
Anmeldung möglichst bis 25. Oktober 2021 an:
office@pro-oriente.at oder 01 - 533 80 212

Wir hoffen, dass alle sich den bereits mehrmals angekündigten Termin freigehalten haben und sowohl am Gedenkgottesdienst als auch am Symposion teilnehmen sowie auch andere Interessierte dazu einladen.

Erntedank

2021-09-24 _Ökum.Erntedank_Plakat_ Schafberg

Einladung Ostervesper

Liebe Freundinnen und Freunde in Erwartung des Osterfestes und eines Neuanfanges!

Unter Berücksichtigung der strengen Bestimmungen zum gegenseitigen Schutz in der Corona-Pandemie wollen wir am Ostersonntag, 4.4.2021 um 18 Uhr in der Pfarrkirche Gersthof wieder in ökumenischer Verbundenheit die 36. Ökumenische Ostervesper feiern. Unsere Osteragape und das frohe Zusammensein muss leider entfallen. Sollten sie in der Kirche mitfeiern, vergessen sie bitte nicht auf die FFP2-Maske. Kurzfristig haben wir uns in der Pfarre entschlossen, diese ökumenische Ostervesper mit Livestream zu übertragen. So soll die Möglichkeit gegeben sein, dass sie auch von zuhause mitfeiern und zuhören können. Es besteht auch die Möglichkeit diese Feier zu einem späteren Zeitpunkt sich anzusehen.

Hier der LINK:     https://youtu.be/dFhI_4t-llM

Diesen Link können sie auch über die Homepage der Pfarre Gersthof erreichen:  www.pfarregersthof.at

Bitte senden sie den Link weiter an Freunde, Bekannte und auch an Gruppen – herzlichen Dank für diese Mühen.

Ein gesegnetes Osterfest wünschen und auf das gemeinsame Beten und Singen in nicht alltäglicher Form freuen sich

Heinrich Bica und Rudi Eibl