Leitung

IMG_0603
Ferenc E. SIMON
Dechant und Oberseelsorger für die Ungarn in Österreich
Diözesanbeauftragter für die christlich-jüdische Zusammenarbeit seit Juni 2015
http://www.christenundjuden.org



Zwischen Jerusalem und Rom
Gedanken zu 50 Jahren Nostra Aetate

Unterzeichner sind:
Die CER (Konferenz Europäischer Rabbiner ist die wichtigste Vereinigung von Rabbinern in Europa. Zu ihr gehören mehr als 700 religiöse Führer der etablierten Synagogengemeinden in Europa. Die Konferenz dient der Wahrung und Verteidigung der religiösen Rechte der Juden in Europa und wurde zur Stimme des Judentums in Europa.
Das Oberrabbinat des Staates Israels wird vom israelischen Recht als Leiter des religiösen Gesetzes und der geistlichen Autorität des jüdischen Volkes in Israel anerkannt. Ein Oberrabbinat unterstützt die beiden Oberrabbiner, die sich in ihrem Vorsitz abwechseln. Es hat rechtliche und administrative Autorität, religiöse Vorkehrungen für Israels Juden zu organisieren. Es reagiert auch auf halachische Fragen, die von jüdischen öffentlichen Körperschaften in der Diaspora eingereicht wurden. Das Oberrabbinat ist gesetzlich zuständig für Eheschließung und Scheidung unter Juden, Bestattung von Juden, Konvertierung zum Judentum, Etablierung der jüdischen Identität, Aufsicht über das rabbinische Gerichtssystem, Koscher-Zertifizierung und Aufsicht über heilige Stätten.
Der Amerikanische Rabbiner- verband (Rabbinical Council of America), mit Hauptsitz in New York City, ist eine Organisation im Dienste von mehr als 1000 orthodoxen Rabbinern in den USA, Kanada, Israel und der Welt. Mitglieder sind ordnungsgemäß ordinierte orthodoxe Rabbiner, die in den Gemeinden, auf dem Gebiet der Bildung und Erziehung, in der Seelsorge und anderen Bereichen der jüdischen Gemeindearbeit tätig sind.



Nachschlagewerk listet christliche Irrtümern über Juden auf
Herausgeber: "Alte Bilder vom liebevollen Vater des Neuen Testaments im Gegensatz zum zornigen Gott des Alten Bundes sind immer noch lebendig"

Unter dem Titel "Von Abba bis Zorn Gottes. Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen" hat der Gesprächskreis "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ein "Handbuch" vorgelegt. Die von Paul Petzel und Norbert Reck herausgegebene Sammlung von 58 Stichwörtern aus Gebieten, in denen Judentum und Christentum einander berühren, analysiert Begrifflichkeiten und damit verbundene Irrtümer rund um das Judentum.
Trotz aller Erneuerung seien die alten Bilder vom liebevollen Vater des Neuen Testaments im Gegensatz zum zornigen Gott des Alten leider immer noch lebendig, so die Herausgeber. Das Buch wolle die alten Irrtümer aufdecken und Anregungen geben, wie stattdessen im Lichte der christlichen Neubestimmung des Verhältnisses zum Judentum von ihnen gesprochen werden könne.
Über 30 Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Juden und Christen wirkten an dem Nachschlagewerk mit, das von der Deutschen Bischofskonferenz, der Waldenfels-Born-Stiftung sowie der Buber-Rosenzweig-Stiftung und dem ZdK unterstützt wird.

Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at

Hier zu Bestellen