Evangelisch

500 Jahre Reformation: Festakt im Wiener Musikverein

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Reformationsempfang mit Bundespräsident Van der Bellen und Kardinal Schönborn - Bischof Bünker: Auswirkungen der Reformation bis heute zu spüren - Schönborn: In der Ökumene voneinander lernen, "was es heißt, ein Christ zu sein"

Wien, 24.10.2017 (KAP) Mit dem Reformationsempfang im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins haben die Feierlichkeiten der Evangelischen Kirchen in Österreich zum Jubiläum "500 Jahre Reformation" am Dienstagnachmittag ihren offiziellen Höhepunkt erreicht. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Kardinal Christoph Schönborn richteten Grußworte an die rund 1.500 Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Musikverein, darunter zahlreiche Repräsentanten der Kirchen im In- und Ausland sowie des politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Lebens.mehr…

Bundespräsident: Kirchen fördern Frieden und Freiheitsrechte

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Religionsfriede ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine komplexe menschliche Leistung und ein Verdienst der christlichen Kirchen in Österreich. Das betonte Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim Festakt "500 Jahre Reformation" am Dienstagnachmittag, zu dem die Evangelischen Kirchen in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins geladen hatten. Vor den Vertretern der Kirchen und Religionen mit Kardinal Christoph Schönborn und dem evangelischen Bischof Michael Bünker an der Spitze sowie rund 1.500 Mitfeiernden konstatierte das Staatsoberhaupt: "Die Ökumene in Österreich ist mustergültig." mehr…

Wien: Ökumene ist Pflicht für alle Kirchen

Ökumenisches Symposion unter dem Motto "Was bleibt von 2017?" - Landessuperintendent Hennefeld: "Reformiert sein bedeutet immer auch ökumenisch sein" - Ökumene-Experte Prokschi: Kirchen sind durch gegenseitige Anerkennung der Taufe bereits eine Gemeinschaft

Mögliche Ansätze für die Ökumene aus dem Reformationsjubiläum 2017 wurden bei einem Symposion am Mittwochabend in Wien diskutiert. Der Vorsitzende der Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen, Prof. Rudolf Prokschi, erinnerte eingangs an die historische Begegnung von Lund am 31. Oktober 2016. Damals unterzeichneten Papst Franziskus und der Präsident des Lutherischen Weltbundes, Bischof Mounib Younan, in der Kathedrale der schwedischen Stadt eine Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens. Darin sei festgehalten, dass die Ökumene bzw. das gemeinsame Zeugnis für alle Kirchen bzw. Christen eine Pflicht sei, betonte Prokschi.
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Ökumenisches Symposion

HERZLICHE EINLADUNG ZUM

Ökumenisches Symposion im Reformationsgedenkjahr
„WAS BLEIBT VON 2017? MÖGLICHE ANSÄTZE FÜR DIE ÖKUMENE NACH DEM REFORMATIONS-GEDENKJAHR“
18. Oktober 2017, 18:00 - 20:00 Uhr
Stephani-Saal, Curhaus, Stephansplatz 3, 1010 Wien
REFERIERENDE
Univ.-Prof. Dr. Rudolf PROKSCHI, Landessuperintendent Mag. Thomas HENNEFELD,
Dr. Dorothea HASPELMATH-FINATTI,
em. Univ.-Prof. DDr. Hubert RITT,
allesamt Wien
PARTNER
Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen,
Ökumene-Ausschuss des Vikariats Wien-Stadt

„Was bleibt von 2017? Mögliche Ansätze für die Ökumene nach dem Reformations-Gedenkjahr“ lautet der Titel eines Ökumenischen Symposions, zu dem die Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen gemeinsam mit dem Ökumene-Ausschuß des Vikariats Wien-Stadt und der Stiftung PRO ORIENTE am 18. Oktober einlädt.
Der Vorsitzende der Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen und PRO ORIENTE-Vizepräsident, Prof. Rudolf Prokschi, behandelt eingangs die Frage: „Was folgt auf die historische Begegnung von Lund?“(Am 31. Oktober 2016 unterzeichneten Papst Franziskus und der Präsident des Lutherischen Weltbundes, Bischof Mounib Younan, in der Kathedrale der schwedischen Stadt Lund eine Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens).
Der reformierte Landessuperintendent und Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Thomas Hennefeld, behandelt das Thema „Die Grundanliegen der Reformation aus der Sicht Luthers, Zwinglis und Calvins und ihr gesellschaftlicher Anspruch heute“.
Die Evangelisch-Lutherische Theologin Dorothea Haspelmath-Finatti spricht über „Die Liturgie und ihre Funktion für die Ökumene“.
Der Grinzinger Pfarrer em. Prof. Hubert Ritt (emeritierter Neutestamentler der Katholisch-Theologischen Fakultät Regensburg und Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission) zeigt auf, was das Reformationsgedenken bedeutet: „Martin Luthers Bibelerklärung bewegt Europa – Anstöße für die Ökumene“.
Die anschließende Diskussion moderiert PRO ORIENTE-Pressesprecher Erich Leitenberger
Presseinformationen unter: 0664/515 52 69, E-Mail:
leitenberger@pro-oriente.at

Anmeldung unter: 01/5338021-5
oder unter:
office@pro-oriente.at


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